Kleine Fischkunde:

Wittling / Merlan

Der Wittling kommt im Nordostatlantik ( von der Barentssee bis Biskaya ), in der Nord- und westlichen Ostsee sowie selten im Mittelmeer vor; im östlichen Mittelmeer und im Schwarzen Meer lebt eine Unterart.

Sein sehr zartes, weißes Fleisch ist delikat und sehr bekömmlich. Die Fänge dieses empfindlichen, leicht verderblichen Speisefischs haben in den letzten
Jahren erheblich zugenommen.

Franzosendorsch

Er ist an den europäischen Atlantikküsten und im westlichen Mittelmeer beheimatet.
Als Tacaud wird er in Frankreich und unter den Gourmets geschätzt. Der Franzosendorsch ist zwar keine Rarität, aber auch kein Fisch von großer wirtschaftlicher Bedeutung.
Wenn man ihn frisch bekommt, gleichgültig ob als ganzen Fisch oder als Filet, dann sollte man zugreifen. Er eignet sich gut zum Dämpfen und Dünsten.
Zur Delikatesse aber wird sein Filet, wenn man es kurz in Butter brät.

Wolfsbarsch

Vorkommen im Ostatlanlik von Senegal bis zum südlichen Norwegen, in der südlichen Nordsee, der Ostsee und im Mittelmeer. Lebt in Küstenähe bis in 100m Tiefe und ernährt sich von Fischen.

Der Loup de mer ( so heißt er im Mittelmeer, um den Atlantik wird er Bar genannt ) gehört zu den bestbezahlten Fischtieren aus europäischen Gewässern.
Sein mageres, festes und weißes Fleisch ist von ausgezeichnetem Geschmack.

Brotulefilet   Lat. Brotula Barbata

Die Brotulas im deutschen auch Bartmännchen genannt gehören zur Familie echter Knochenfische, die in allen Weltmeeren, von Schlef und Riffgebiete
bis in die Tiefseegräben vorkommen.

Beschreibung:
Länglich-ovale, sehr homogene Körperform mit regelmäßig umlaufenden Flossensaum. Die Körperfarbe ist hell bis dunkelbraun mit dunklen Flossen. Um das Maul herum befinden sich mehrere Barteln. das Fleisch der Brotula
ist hell/weiß. Die Fische werden max. ca. 1 Meter lang bei einem max. Gewicht von ca. 2 kg.   

Skrei

Jedes Jahr von Januar bis März ereignet sich vor den norwegischen Lofoten ein besonderes Naturschauspiel. Der Winterkabeljau schwimmtden weiten Weg von seinem Lebensraum in der Barentssee zurück zu seiner Geburtsstätte rund um die Lofoten, um sich dort fortzupflanzen. Dieser langen und abenteuerlichen Reise verdankt der Winterkabeljau auchseinen Namen, denn Skrei bedeutet auf Norwegisch nichtsanderes als " Wanderer".Mit Ankunft des Skrei beginnt die wichtigste Saisonfür die Fischer, die sich direkt vor der Küste in der rauen Seevor den Lofoten ans Werk machen, um einen der exklusivstenFische der norwegischen Gewässer zu fangen.Geangelt wird der Winterkabeljau überwiegend mit einer besondersschonenden Fangmethode: der Leinenfischerei .Diese Fangmethode garantiert die beste Qualität des Fisches,da jeder Fisch einzeln an Bord geholt und von Handverarbeitet werden kann. Auf dem Schiff wird der Skreidann sofort vorsichtig auf Eis gelegt, damit die Frische und Qualität des weißen Fleisches erhalten bleibt

Köhler oder Seelachs

Der Köhler kommt im gesamten Nordatlantik, in der nördlichen Nordsee, imSkagerrak und im Kattegat vor.

Der Seelachs (Köhler) ist viel besser als sein Ruf. Denn sein Fleisch hat, im Gegensatz zu den übrigen Mitglieder seiner Familie, einen sehr ausgeprägten, pikanten Geschmack. Vielleicht ist es die weniger
appetitliche Farbe seiner Filets, die ihn als Frischfisch
nicht so begehrenswert erscheinen läßt.
In Form von Filets oder Tranchen eignet sich Seelachs besonders gut zum Braten, weil sich dabei sein kräftiges Aroma gut entfalten kann.
Als "Lachs-Ersatz" ist er zur Räucherfisch-Konserve geworden.